- Sabra Veronesi
- Ratgeber für den Kauf von Tanzschuhen.
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Sie haben Ihre erste Heels Dance Class gebucht. In ein paar Tagen werden Sie sich stark, elegant und ein bisschen verwegen fühlen – vorausgesetzt, Ihre Schuhe lassen Sie das auch ausleben. Normale High Heels aus dem Schuhgeschäft sehen zwar ähnlich aus, aber sie sind für etwas anderes gebaut: für den Gang zum Restaurant, nicht für Drehungen, Pirouetten Gewichtsverlagerungen und Bewegungen am Boden.
Drei Dinge machen einen echten Heels-Dance-Schuh aus: eine Wildleder- oder Chromledersohle, die sich auf dem Studioboden drehen lässt, ohne Ihr Knie zu belasten. Ein Absatz, der seitliche Belastung aushält, statt nach innen zu knicken. Und ein fester Sitz am Knöchel, der Ihnen Halt gibt, wenn Sie das Gewicht verlagern. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Bauart zu Ihnen passt, welche Absatzhöhe für den Anfang sinnvoll ist und woran Sie einen Schuh erkennen, der auch nach der dritten Stunde noch angenehm sitzt.
Tanzstiefel oder offene Heels: was zu Ihnen passt
Im Heels Dance haben sich zwei Stilrichtungen durchgesetzt. Die Entscheidung dazwischen ist die erste, die Sie treffen sollten, denn sie beeinflusst, wie sicher Sie sich in den ersten Stunden fühlen.
Der Tanzstiefel umschliesst den Knöchel und wird geschnürt. Er gibt Ihrem Gelenk seitlichen Halt und verzeiht mehr, wenn die Technik noch nicht sitzt. Für Ihre erste Class und für Technikstunden ist das die sicherere Wahl – Sie können sich auf die Bewegung konzentrieren, statt ständig Ihre Balance zu suchen.
Der offene Tanz-Heel (Pump) sitzt tiefer und wirkt eleganter. Er lässt Ihrem Fuss mehr Bewegungsfreiheit, verlangt aber eine stabilere Fussmuskulatur. Sinnvoll wird er, wenn Sie ein paar Monate getanzt haben oder für einen Auftritt einen bestimmten Look brauchen.
Im Heels Dance verlagern Sie das Gewicht oft ruckartig zur Seite und nach hinten. Bei einem klassischen Pumps liegt die gesamte seitliche Last auf Ihrem Sprunggelenk. Ein geschnürter Schaft verteilt diese Last auf die Unterschenkelmuskulatur mit. Das hat zwei Effekte: Sie stehen sicherer, und Sie ermüden später. Gerade in der ersten Stunde, wenn Sie noch nicht wissen, welche Muskeln Sie wann anspannen müssen, ist das ein spürbarer Unterschied.
Ein zweiter Effekt ist optisch: Der Schaft verlängert die Linie des Beins. In Choreografien, die von Körperlinien leben, ist das ein gewollter Teil des Bildes. Aber seien wir ehrlich: Dieser Punkt kommt erst, wenn Sie sich sicher genug fühlen, um über Linien nachzudenken.
Warum viele Modelle vorne offen sind.
Die offene Spitze ist kein modisches Detail, sondern eine Trainingshilfe. Sie sehen und spüren, wo Ihre Zehen stehen. Gerade bei Bodenübungen und beim Ausrichten des Fusses ist das eine echte Kontrolle – Sie können Ihre Position korrigieren, ohne nach unten zu schauen. Dazu kommt der praktische Punkt: Bei geschlossener Spitze stossen die Zehen bei hohen Absätzen dauerhaft vorne an. Das ist nicht nur unangenehm, es nimmt Ihnen auch die Freude an der Bewegung. Offen bleibt der Vorfuss entlastet, und Sie können sich auf die Choreografie konzentrieren statt auf Ihre schmerzenden Zehen.
Heels-Dance-Stiefel, Pole Heels und Salsa-Schuhe sind nicht dasselbe.
Diese drei Schuhtypen sehen sich auf Fotos ähnlich und werden regelmässig verwechselt. Wir erleben es oft, dass Kundinnen mit ihren Salsa-Schuhen kommen oder online nach Pole Heels suchen, weil sie glauben, das sei dasselbe. Ist es nicht. Der Unterschied liegt in der Sohle und im Aufbau, und er ist nicht kosmetisch.
Pole Heels haben eine hohe Plateausohle und meist einen durchsichtigen Kunststoffschaft. Das Plateau ist beim Pole Dance sinnvoll, weil es den Fuss an der Stange schützt. Im Heels Dance ist es hinderlich: Es nimmt Ihnen das Gefühl für den Boden und macht Drehungen unpräziser. Pole Heels führen wir bewusst nicht, und wenn Sie mit diesem Wunsch zu uns kommen, sagen wir Ihnen das offen.
Salsa- und Latein-Tanzschuhe haben zwar ebenfalls eine Chromledersohle, aber einen schmaleren, oft nach innen gestellten Absatz und einen deutlich leichteren Aufbau. Für Salsa ist das richtig, weil die Bewegungen anders sind. Im Heels Dance fehlt Ihnen damit der seitliche Halt, und bei Gewichtsverlagerungen merken Sie den Unterschied sofort.
Heels-Dance-Stiefel verbinden die drehfähige Tanzsohle mit einem stabilen absatz und dem geschnürten Schaft. Wenn Sie bereits Salsa tanzen und Ihre Schuhe mitbringen wollen: Fragen Sie in Ihrem Kurs nach. Für eine Schnupperstunde reicht es meist, für regelmässiges Training nicht – und zwar nicht, weil wir Ihnen etwas verkaufen wollen, sondern weil Sie sonst nach drei Stunden mit schmerzenden Knien dastehen.
Absatzhöhe: 7.5, 9.5 oder 11 Zentimeter.
In unserer Heels-Dance-Kollektion finden Sie drei Absatzhöhen: 7.5, 9.5 und 11 Zentimeter. Der Grossteil der Modelle liegt bei 9.5 Zentimetern, weil das die Höhe ist, mit der in den meisten Heels Classes gearbeitet wird.
Trotzdem empfehlen wir für Ihre erste Class 7.5 Zentimeter. Der Unterschied von zwei Zentimetern klingt gering, verändert aber den Winkel im Sprunggelenk deutlich und damit die Kraft, die Sie zum Stabilisieren aufbringen müssen. Wer tiefer einsteigt, kommt schneller zu sauberer Technik, baut Vertrauen in die eigene Balance auf und wechselt später mühelos nach oben. Wir sehen das immer wieder: Die Kundinnen, die mit 7.5 Zentimetern anfangen, haben nach drei Monaten mehr Freude am Tanzen als die, die gleich mit 9.5 starten und sich die ersten Wochen nur unsicher fühlen.
Ein ehrlicher Rat dazu: Wenn Ihnen 7.5 Zentimeter noch zu hoch erscheinen, ist das kein Grund zur Eile. Beginnen Sie stattdessen mit einem Tanzschuh aus unserer Kategorie Absätze bis 5 cm, bauen Sie Ihre Balance auf und wechseln Sie später. Ein Schuh, in dem Sie sich unsicher fühlen, nimmt Ihnen die Freude an der Bewegung – und genau die wollen wir Ihnen geben, nicht nehmen.
Ein einfacher Test bei uns in der Boutique: Stellen Sie sich im Schuh auf die Zehenspitzen und halten Sie drei Sekunden. Gelingt das kontrolliert, ist die Höhe für Sie richtig. Wackeln Sie oder müssen Sie sich festhalten, nehmen wir ein tieferes Modell. So einfach ist das.
Wie die Höhe gemessen wird und warum zwei Schuhe mit gleicher Angabe unterschiedlich hoch wirken können, erklären wir übrigens im Beitrag Wie wird die Absatzhöhe bei Tanzschuhen gemessen.
Die Sohle entscheidet über Ihre Sicherheit.
Die Sohle ist die Eigenschaft , an dem sich Tanzschuh und Strassenschuh am deutlichsten unterscheiden. Unsere Heels-Dance-Stiefel haben eine Chromleder-, Wildleder- oder Tanzsohle. Diese Sohlen sind so abgestimmt, dass sie auf dem Studioboden gleiten, wenn Sie drehen, und greifen, wenn Sie stehen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht.
Warum die Gummisohle gefährlich ist.
Eine Gummisohle haftet auf dem Boden. Wenn Sie eine Drehung einleiten, dreht der Schuh nicht mit. Das Drehmoment landet dann in Ihrem Knie, weil es das nächste Gelenk ist, das nachgeben kann. Genau daraus entstehen die typischen Knieprobleme bei Tänzerinnen, die in Strassenschuhen trainieren. Wir haben das schon zu oft gesehen: Kundinnen kommen nach ihrer ersten Stunde mit schmerzenden Knien zu uns und erzählen, sie hätten in ihren normalen High Heels getanzt. Das muss nicht sein.
Viele Studios verbieten dunkle Gummisohlen zusätzlich, weil sie Streifen auf dem Parkett hinterlassen. Aber selbst wenn Ihr Studio das nicht verbietet: Ihre Knie werden es Ihnen danken, wenn Sie gleich mit der richtigen Sohle anfangen.
Welche Sohle bei welchem Untergrund sinnvoll ist und warum Chromleder und Wildleder unterschiedlich gleiten, behandeln wir ausführlich unter Chromledersohlen oder Glattledersohlen.
Eine wichtige Konsequenz daraus: Tragen Sie Ihre Heels-Dance-Stiefel nicht auf der Strasse. Nässe und Asphalt zerstören eine Wildledersohle innerhalb weniger Male, und dann ist der Schuh für das Studio unbrauchbar. Nehmen Sie die Schuhe im Beutel mit und wechseln Sie vor Ort. Das machen alle so, und Ihr Schuh hält dadurch deutlich länger.
Passform und Weite: der Punkt, an dem die meisten danebengreifen.
Ein Heels-Dance-Stiefel soll satt sitzen, aber nicht drücken. Satt bedeutet: Ihr Fuss rutscht im Schuh nicht rum, wenn Sie das Gewicht verlagern. Rutscht er, landen Ihre Zehen bei jedem Schritt in der Spitze, und nach zwanzig Minuten tut nicht der Schuh weh, sondern Ihr Fuss. Dann ist die schönste Choreografie egal, weil Sie nur noch an Ihre schmerzenden Zehen denken.
Woran Sie selbst merken, welche Weite zu Ihnen passt: Rutscht Ihr Fuss in normalen geschlossenen Schuhen oft nach vorne, selbst wenn die Länge stimmt? Dann brauchen Sie vermutlich schmalere Schuhe. Drücken geschlossene Schuhe bei Ihnen oft seitlich am Ballen, obwohl die Länge passt? Dann ist die Breite das Problem. Wenn Sie sich unsicher sind, hilft Ihnen unser Beitrag Was bedeutet eigentlich Schuhweite bei Tanzschuhen" weiter – oder Sie kommen einfach vorbei, Drei Punkte, die Sie beim Anprobieren prüfen sollten:
- Der Fersenbereich sitzt, ohne dass Sie die Schnürung überziehen müssen.
- Vor der längsten Zehe bleibt etwa ein halber Zentimeter Luft, auch wenn Sie das Gewicht nach vorne verlagern.
- Der Schaft schliesst rund um den Knöchel, ohne einzuschneiden.
Ein Tipp aus der Praxis: Probieren Sie am späten Nachmittag an. Füsse sind abends messbar grösser als morgens, und Sie tanzen selten um acht Uhr früh. Wenn der Schuh abends passt, passt er auch in der Class.
Floorwork: der Punkt, den fast niemand erwähnt
Wer das erste Mal in einer Heels Class am Boden arbeitet, merkt es am nächsten Tag. Blaue Flecken an den Knien sind der Normalfall, nicht das Zeichen von schlechter Technik. Ein flacher Knieschoner unter der Legging nimmt den Druck, ohne dass man ihn sieht, und macht den Unterschied zwischen konzentriertem Üben und vorsichtigem Ausweichen. Wir haben Kundinnen, die beim ersten Mal ohne Knieschoner kommen und nach der Stunde direkt zurückkehren, um ein Paar zu kaufen. Sparen Sie sich diesen Weg und nehmen Sie die Schoner gleich mit.
Der zweite Effekt betrifft Ihren Schuh: Beim Floorwork schleift der Spann über den Boden. Modelle mit robusterem Obermaterial im Vorfussbereich halten das deutlich länger aus als feine Satinausführungen. Wenn Sie wissen, dass in Ihrem Kurs viel am Boden gearbeitet wird, sagen Sie uns das bei der Beratung. Es verändert unsere Modellempfehlung, und Ihr Schuh hält länger.
Was ein Heels-Dance-Stiefel kostet – und warum?
Unsere Heels-Dance-Stiefel liegen zwischen CHF 108 und CHF 150. Die tieferen Preise betreffen reduzierte Modelle aus dem Outlet, die regulären Modelle bewegen sich im Bereich um CHF 135 bis 150. Knieschoner kosten ab CHF 26 das Paar. Der Versand innerhalb der Schweiz ist bei uns kostenlos.
Warum ein Tanzstiefel mehr kostet als ein High Heel aus dem Schuhgeschäft., lässt sich an drei Eigenschaften festmachen: die geschichtete Tanzsohle, die für Drehungen gemacht ist. Der verstärkte Absatzschaft, der seitliche Belastung aushält. Und die gepolsterte Innensohle, die den Druck im Ballenbereich verteilt. Diese Teile verteuern die Herstellung, und sie sind gleichzeitig der Grund, warum der Schuh Ihr Training aushält und nicht nach drei Stunden auseinanderfällt.
Unsere ehrliche Meinung dazu: Wenn Sie noch nicht wissen, ob Heels Dance Ihr Ding ist, kaufen Sie nicht das teuerste Modell. Ein reduziertes Outlet-Modell in der richtigen Weite ist einem teuren Schuh in der falschen Passform in jeder Hinsicht überlegen. Die Passform entscheidet darüber, ob Sie nach der dritten Stunde wiederkommen oder frustriert aufgeben. Der Preis nicht.
Was Sie zur ersten Heels Class mitbringen
Eine kurze Liste, damit die erste Stunde entspannt bleibt:
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Die Tanzstiefel in einem separaten Beutel, im Studio gewechselt
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Knieschoner, wenn Floorwork angekündigt ist
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Eng anliegende Hose oder Leggings, damit die Lehrperson Ihre Beinlinie sehen kann
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Socken oder dünne Füsslinge für den Weg zum Studio
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Wasser, weil eine Heels Class körperlich anstrengender ist, als sie aussieht
Was Sie nicht brauchen: ein zweites Paar für alle Fälle, eine bestimmte Marke oder den höchsten Absatz im Regal. Und Sie brauchen auch keine Angst zu haben, dass Sie es nicht schaffen. Jede Tänzerin, die heute sicher auf 9.5 Zentimetern steht, hat irgendwann mit wackeligen Knien angefangen.
Warum sich der Weg in die Boutique lohnt
Eine Passform lässt sich nicht immer aus einer Tabelle ablesen. Deshalb lohnt sich der Weg zu uns, gerade beim ersten Paar. Sie finden uns zentral in Zürich an der Zähringerstrasse 26, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof.
Was bei uns anders ist: Wir lassen Sie zwei, drei Modelle direkt nebeneinander anziehen undvergleichen. Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn ein Schuh nicht passt, auch wenn er noch auf Lager ist. Und wir nehmen uns die Zeit, die es braucht – meist zwischen zwanzig und dreissig Minuten für eine Beratung, manchmal länger, wenn Sie zwischen zwei Weiten schwanken. Das ist keine Verkaufstaktik, sondern die einzige Art, wie wir sicherstellen können, dass Sie mit dem richtigen Schuh nach Hause gehen.
Seit 2008 beraten wir Tänzerinnen und Tänzer zu Passform und Modellwahl, und wir erleben es immer wieder: Der Unterschied zwischen "geht so" und "sitzt perfekt" entscheidet darüber, ob Sie nach drei Monaten noch tanzen oder aufgegeben haben. Deshalb ist uns die Anprobe so wichtig.
Wenn Sie online bestellen, ist der Versand innerhalb der Schweiz kostenlos, und Sie können Ihre Bestellung auch in der Boutique abholen. Aber wenn es Ihr erstes Paar ist, kommen Sie vorbei Lassen Sie sich persönlich und ehrlich beraten. Alle aktuellen Modelle finden Sie vorab in unserer Kategorie Heels-Dance-Tanzstiefel.
Häufige Fragen
Kann ich normale High Heels für die Heels Class tragen? Für ein Schnupperstunde geht es zu Not; für regelmässiges Training nicht wirklich. Es fehlen die drehfähige Sohle, der belastbare Absatz und der Halt am Knöchel. Das erhöht die Verletzzgsgefahr und bremst Ihre Technik, weil Sie unbewusst vorsichtiger Tanzen, wenn Sie sich unsicher fühlen oder die Füsse nicht stabil sind. Nach der ersten Stunde, merken Sie den Unterschied, meist an den Knien und am Fussballen.
Welche Absatzhöhe ist für die erste Heels Class richtig? 7.5 Zentimeter. Das ist hoch genug für die typische Heels-Dance-Haltung und tief genug, um Ihre Balance kontrolliert aufzubauen. Auf 9.5 Zentimeter wechseln Sie später, wenn Sie sicher stehen und Vertrauen in Ihre Technik haben.
Was ist der Unterschied zwischen Heels-Dance-Stiefeln und offenen Tanz-Heels? Der Stiefel umschliesst den Knöchel und wird geschnürt, das gibt seitlichen Halt und eignet sich für Technikstunden und den Einstieg. Der offene Heel sitzt tiefer, wirkt eleganter und setzt eine stabilere Fussmuskulatur voraus. Für die ersten Monate empfehlen wir den Stiefel.
Brauche ich Knieschoner für Heels Dance? Sobald in Ihrem Kurs Floorwork vorkommt, ja.Flache Knieschoner sind unter Leggings unsichtbar und ersparen Ihnen blaue Flecken, die sonst die nächsten Stunden unangenehm machen. Die meisten unserer Kundinnen kaufen sie spätestesn nach der ersten Stunde, in der sie ohne getanzt haben.
Kann ich Heels-Dance-Stiefel draussen tragen? Besser nicht. Eine Wildleder- oder Chromledersohle nimmt auf Asphalt und bei Nässe schnell Schaden und verliert ihre Gleiteigenschaften. Dann ist der Schuh für das Studio unbrauchbar. Nehmen Sie die Schuhe im Beutel mit und wechseln Sie vor Ort.
Wie sollen Heels-Dance-Stiefel sitzen? Satt, aber ohne Druckstellen. Ihre Ferse sitzt fest, Ihr Fuss rutscht beim Gewichtswechsel nicht nach vorne, und vor der längsten Zehe bleibt rund ein halber Zentimeter Luft.
Was kostet ein guter Heels-Dance-Stiefel? Bei uns liegen die Modelle zwischen CHF 108 und CHF 150, je nachdem ob es sich um ein reguläres oder ein reduziertes Outlet-Modell handelt. Knieschoner kosten CHF 26 das Paar, der Versand in der Schweiz ist kostenlos. Unsere ehrliche Meinung: Die Passform entscheidet, nicht der Preis.
Kann ich meine Salsa-Schuhe für die Heels Class nehmen? Für eine Schnupperstunde meist ja, für regelmässiges Training nicht. Salsa-Schuhe haben einen Flare-Absatz Riemchen und einen leichteren Aufbau, es fehlt der seitliche Halt am Knöchel. Bei Gewichtsverlagerungen merken Sie den Unterschied sofort. Pole Heels mit Plateausohle eignen sich nicht, weil das Plateau Ihnen das Bodengefühl nimmt.
Wie lange halten Heels-Dance-Stiefel? Das hängt fast vollständig davon ab, ob Sie sie ausschliesslich im Studio tragen. Bei reinem Studiogebrauch und einer Class pro Woche halten sie in der Regel deutlich über eine Saison. Wann ein Schuh ersetzt gehört, beschreiben wir unter Wann sind Tanzschuhe eigentlich durchgetanzt.
Über die Autorin: Sabra Veronesi führt Veryfine Schweiz, die Tanzschuh-Boutique am Central in Zürich, und berät seit 2008 Tänzerinnen und Tänzer zu Passform und Modellwahl.
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